
ein musikalischer abend mit kathrin mander & jan klare
"Die Maske" ist eine Erzählung des polnischen Schriftstellers Stanislaw Lem von 1976, die Sängerin Kathrin Mander und Saxophonist Jan Klare als Ausgangspunkt für ein spannendes Musikprojekt nehmen. Mit Hilfe von Video und Theatralik setzen sie die Geschichte musikalisch und visuell um.
Der berühmte Science Fiction Autor Lem beschreibt eine Liebesgeschichte an einem königlichen Hof mit äußerst dramatischem Ausgang. Die Heldin der Geschichte, dargestellt von Kathrin Mander, vollzieht eine höchst wundersame Verwandlung mit tödlichem Ende.
Der englische Dichter Ruskin Watts hat den LemText zu einer singbaren Fassung umgearbeitet, die von Jan Klare in einer Mischung aus Pop, Jazz und Kunstlied vertont wurde. Die Videos der polnischen Künstlerin Justinia Tuha sind keine "Verfilmung" der Geschichte, sondern verdichten die Atmosphäre des Abends zu einem audiovisuellen Rundum- Erlebnis, es entsteht ein Stück Musiktheater, das den einzigartigen Science Fiction-Stil Lems (der schon Vorlage für Filmklassiker wie "Solaris" oder "Stalker" war) auf die Konzertbühne bringt.
Die Band besteht aus hochkarätigen Musikern aus NRW und den Niederlanden, die aus den unterschiedlichsten stilistischen Lagern kommen, wie Jazz, Pop, türkischer und Neuer Musik.
Gefördert vom Kultursekretariat NRW
"eine Fülle medialer Mittel, die die Sinne schwinden ließ."
MZ 10/00
"...spannende und ambitionierte Annäherung an Lems Zukunftsvisionen,...ein ambitioniertes Ensemble, das durch hohe Professionalität und Spielfreude überzeugte."
(Westf. Rundschau)
"Die skurrile Braut im Tüllrock (Kathrin Mander), die verfremdeten Videobilder und die phantastischen Musiker vermittelten ein optisches und akustisches Erlebnis ganz eigener Art."
(Westf. Nachrichten)
"Das Ganze: Musiktheater, ungewöhnlich, schrill und fantastisch."
WAZ 10/00
"Klare und Tuha gelang dabei die Verschmelzung verschiedener Kunstformen zu einer echten Einheit."
Buerer Ztg. 10/00