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The Dorf

Klare rief „The Dorf“ 2006  ins Leben, Seitdem wurden international beachtete Tonträger veröffentlicht und auf einige wichtige Festivals gespielt und illustre Gäste wie Caspar Brötzmann, FM Einheit, Stian Westerhuis, Phill Niblock waren zu Besuch.
Die Band funktioniert wie ein Marktplatz – Leute kommen zusammen, neue Gesichter stoßen ständig dazu, alte Bekannte verabschieden sich. Es gibt Streit um Grundstücke, Dorfälteste, Exkursionen und ein gemeinsames Essen. Der Begriff der „sozialen Skulptur“ soll hier nicht verschwiegen werden.

Schmutzfaktor,
plakative Aktionen,
Dezibel und Energie

Touristen müssen einen gewissen Schmutzfaktor, plakative Aktionen, Dezibel und Energie in diesem Dorf allerdings schon mal in Kauf nehmen.
Die Interaktion der Band funktioniert im Sinne von sich „selbst organisierender Schwarmintelligenz,“ jeder Musiker hört „im freien Flug“ alles was ihn umgibt, reagiert darauf und beeinflusst wiederum das Ganze. Jan Klare funktioniert in diesem Bild wie eine geographische, meteorologische Gegebenheit, die den Schwarm durch Änderung der physikalischen Bedingungen umleitet.

„The Dorf“ („The village“) was founded in  2006 by Klare and has since released a bunch of internationally acclaimed albums, played some important festivals and has become the subject of an exceptional film called „Jazzsoup“. Guests as Caspar Brötzmann, FM Einheit, Stian Westerhuis or Phill Niblock  have visited.
This XXL band works like a marketplace – people come together, new faces enter the scene, old acquaintances say goodbye, there are constant arguments on hierarchy and space for the individual. There are village elders, excursions and a common meal. The quite modern and therefor well sounding term „social sculpture“ should be mentioned.
„Visiting tourists“ encounter  a certain proletarian roughness- and dirt factor – placative actions, decibel and energy must be accepted. Underneath this occasionally hard shell the most tender plantlets, poets and thinkers can be found.

www.thedorf.net
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1000/ 2000 – „ChamberImpClash“

Bart Maris, Jan Klare, Wilbert de Joode und Michael Vatcher gründeten 2004 die Band 1000, in ihrer Besetzung an das legendäre Ornette Coleman Quartett angelehnt, und spielten von Beginn an Kompositionen, die eigentlich für Improvisationsmusik ungeeignet waren – Stücke zB von Wagner, Bach, Bennett oder Monteverdi – so etablierten sie durch spektakuläre Interpretationen dieses Materials schon früh einen unverkennbaren Stil.
Die Art und Weise wie 1000 improvisierend und adhoc Form gestaltete, beeindruckte von Anfang die Kritiker. („consistently interesting quartet that keeps evolving and getting better with each release.“ Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery). Im Laufe der Jahre erlernte 1000 einen beinah telepathischen Umgang – eine intuitive Sprache, die fließend Textur mit Energie und Subtilität balanciert.

Eine telepathisch unterlegte Klangsprache

Als Vatcher 2017 vorübergehend nach NYC ging veränderte sich die Band.  Als Quartett tritt 1000 auch mit Elisabeth Coudoux (cello) auf.

Eine Einladung zum Moers Festival 2018 brachte die „Edition“ 2000 – eine sechsköpfige Ausgabe mit Elisabeth Coudoux – Cello, Steve Swell – Posaune und wiederum Michael Vatcher – Schlagzeug.

The band 1000 has gone through many musical developments since it was founded in 2004 by Jan Klare, Bart Maris, Wilbert de Joode and Michael Vatcher. It actually started playing compositions mainly from the classical world by composers like Wagner Bach or Monteverdi, combined with some originals by Klare.
Although composition was always a crucial element in their music, the way these four players improvised together was the prominent impressive side of the quartet. („consistently interesting quartet that keeps evolving and getting better with each release.“ Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery). Through the years 1000 developed a very intuitive, almost telepathic musical language with an enormous instinct for form and structure.

When drummer Vatcher left to New York City in 2017 the band changed As a quartett 1000 performs also with Elisabeth Coudoux (cello).
An invitation to the Moers festival 2018 led to „2000“ – a six piece edition including Elisabeth Coudoux on cello, Steve Swell on trombone and Michael Vatcher again.

1000
=
Jan Klare – reeds
Bart Maris – trumpet
Elisabeth Coudoux – cello
Wilbert de Joode – bass
+
Michael Vatcher – drums
Steve Swell – trombone
=
2000

„1000“ auf Umland Records
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RoKeT

Mit Luc Ex und Michael Vatcher hatte Jan Klare 2012 ein knalliges Trio gebaut, das eine Mischung aus Jazz, Punk und Improvisationen spielt. Luc Ex´s Bassspiel ist einzigartig – er war lange Zeit Mitglied der Band “The Ex” und hat darüber hinaus mit “Four Walls” oder “Sol 6″ alle relevanten Festivals in Europa besucht.

Jazz, Punk
und Improvisationen

Schlagzeuger Michael Vatcher ging 2017 zurück nach NYC, für ihn kam der trommelnde Shooting-star Onno Govaert, auch aus Amsterdam dazu, der sich durch das Trio „Cactus Truck“ international bekannt machte. Jan Klare kreierte Formationen wie “The Dorf”, die auf wichtigen Festivals (wie z.B: Moers) von sich reden machen.

Together with Luc Ex and Michael Vatcher, Jan Klare had built a powerful trio, which stirs a mixture of jazz, punk and improv music.
Luc Ex´s bass playing is unique – he was a longtime member of „The Ex“ and has toured all the relevant european festivals with „Four Walls“ or „Sol 6“. Drummer Michael Vatcher went back to NYC in 2017 – since then the fast uprising drummer Onno Govaert, also from Amsterdam, who gained international acclaim with „Catus Truck“, joined the trio.
Jan Klare has just recently gained attention through his work with groups such as his extra large orchestra „The Dorf“, that has started playing some big festivals, such as the Moers Festival.

Jan Klare – as, bss
Luc Ex – bs
Onno Govaert– dr

RoKeT auf Umland Records
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KLARE/ BEKTAS/ AK

Das Trio “Klare/ Bektas/ Ak” veröffentlicht nach seit nunmehr 10 Jahren Bandgeschichte seine Debüt CD. Dies bedeutet, man hat sich Zeit gelassen – die Stücke sind gereift, kein Schnellschuss oder einer Werbekampagne geschuldet. Jan Klare (Saxophon und Flöte), Ahmet Bektas (Ud) und Fethi Ak (Perkussion) präsentieren eine Musik, die dank Ihrer besonderen Besetzung atmet, schnell und reaktionsfähig und dabei rund ist.

kein Schnellschuss
oder einer
Werbekampagne geschuldet

Eigenkompositionen von Bektas und Klare sowie türkische traditionelle Tänze bilden das Grundmaterial, aus dem das Trio eine ganz eigene Fusion von Jazz-, Welt- und Kunstmusik schöpft.
Für uns ist diese Musik eine Perle, die dunkel schimmert.
1. Preis Creole NRW Wettbewerb 2015

Jan Klare – Sax, Fl
Ahmet Bektas – Ud
Fethi Ak – Perc

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AAaA

“About Angels and Animals“
irgendwo dazwischen muss es sein, wenn Jan Klare und Julius Gabriel Luftsäulen verschmelzen. Beide sind virtuose Saxophonisten, vom Geist der Improvisation getrieben geht es ihnen um Spannung, Kommunikation und das Heraufbeschwören des heiligen Spirits. Irgendwo zwischen Himmel und Erde.

vom Geist
der Improvisation getrieben

“About Angels and Animals“
It is somewhere in between, when Jan Klare and Julius Gabriel melt air-columns. They are both virtuoso saxophonists – driven by the urge of improvisation their music is about space, energy, communication and spirit. Somewhere between heaven and earth.

Jan Klare – as, bss
Julius Gabriel – ts, bars

AAaA auf Umland Records
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Solo

Es ist ist eine Weile her, dass Jan Klare seine erste Solo CD auf dem Poise-Label /Köln veröffentlichte. Dieses Album,  eine Art „mixed bag“ bezeichnet, versuchte sehr verschiedene Facetten des Solo-Saxophons darzustellen – schon damals mit der Intention, keine irgendwie geartete Mutprobe hinsichtlich technischer Limitationen zu absolvieren, sondern „funktionierende“ Musik zu spielen. 
Jan Klare ist eigentlich Bandmusiker und glaubt, dass Musik mit und für Menschen gemacht wird. Nach einigem Sinnieren über Sinn und Zweck des Solospiels, beschäftigte er sich erneut mit der Thematik, entwickelte neue Ideen/ Reflexionen und spielte mit dem niederländischen Bassisten Wilbert de Joode als Produzenten eine neue Schallplatte mit dem Titel „B.C.“ (Before Corona) ein, die 2020 auf dem Label Umland Records erschienen ist.
unakademisch – Energiekurven folgend

Klare bedient sich eines Grundvokabulars, das das Altsaxophon auf seine Klangmöglichkeiten untersucht hat und entwickelt Geschichten mit einer inneren Logik – unakademisch und Energiekurven folgend, manchmal mit vorkonstruierten Elementen und den Dialog suchend.

It´s been a while since Jan Klare released his first Solo CD on Poise/ Cologne. That album was kind of a mixed bag, trying to present various facettes of the solo saxophone – already then with the intention, not to show off skills but play music that would work beyond technical issues.
Klare is a „band-musician“ and believes music should be made with and for people.
After some years of reflecting on „why and how play solo“, he developed new ideas and recorded a new album, that was released as vinyl on Umland Records in 2020, called „B.C.“ (Before Corona). He has researched different sonic possibilities of the alto saxophone and creates stories with an intrinsic logic, non-academic, sometimes with prestructured elements and striving for dialogue.

Jan Klare – alto saxophone

Klare Solo auf Umland Records
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Solo Clip live 2020

Jan Klare · Jan Klare Solo

Bambostic

Earl Bostic war ein amerikanischer Altsaxophonist, der an der Schnittstelle zwischen Jazz, R&B und Tanzmusik zu seiner Zeit wahrscheinlich der erfolgreichste Instrumentalist war. Im seriösen Jazz Business wurde er wegen seiner vordergründigen Kommerzialität oft nicht ernst genommen.
Warum also Bostic? „Bambostic“ befasst sich mit der extrem virtuosen und kunstvollen Seite seiner Musik, der den Vergleich mit Charlie Parker nicht scheuen musste. Es gibt im Jazz die Tradition, einem berühmten Kollegen zu huldigen, seine Stücke neu zu bearbeiten und sich seiner Person anzunähern. Bei Bostic ist das bisher nicht passiert, zwar werden Stücke wie sein grosser Hit „Flamingo“ immer wieder gespielt, aber in Jazzkreisen wird er als kommerziell und oberflächlich gehandelt. Natürlich kann man nicht leugnen, dass seine Musik gefallen will, sie lebt von Vitalität, Virtuosentum und sie war immer als Tanzmusik gemeint.

wo der Jazz immer bürgerlicher und polierter daherkommt, wirkt Bostics Musik kraftvoll und beinahe kompromisslos

Doch heutzutage, wo der Jazz immer bürgerlicher und polierter daherkommt, wirkt Bostics Musik kraftvoll und beinahe kompromisslos. Heute klingen seine frappanten Kompositionen, die frisch, simpel, geradeaus und extrem wirkungsvoll sind, wie ein Statement, ein Weckruf. Jan Klare hat sich nicht gerade einen Ruf als Traditionalist erarbeitet, die Körperlichkeit des Spiels jedoch verbindet ihn mit Earl Bostic.
Kongenial Michael Griener/ Schlagzeug und Alex Morsey/ Bass, die beeindruckende Brücken zwischen Avantgarde und New Orleans schlagen, Kai Weiner mit dem dicksten Hammond Sound weit und breit.

Earl Bostic was an american alto-saxophonist  who was probably the most successfull musisian of his time at the interface of Jazz, R&B and dance music. In serious  jazz-business he was never completely accepted because of his commercial ambitions. „Bambostic“ deals with the extremely virtuoso and arty side of his music, which compares to the skills of for example Charlie Parker. One can not deny, that his music wanted to please, it lives from its showmanship and was always meant to be music for dance.
But today, where jazz becomes more and more bourgeois and polished, Bostic´s music has a vital and almost uncompromising effect. His  striking compositions, that are fresh, simple and straight forward function as a statement, a wake-up call.

Jan Klare – saxofon
Kai Weiner – hammond organ
Alex Morsey – bass
Michael Griener – drums

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