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The Dorf

„The Dorf“ wurde im November 2006 von Jan Klare ins Leben gerufen und hat seitdem 5 international beachtete Tonträger veröffentlicht und auf einigen der wichtigsten Festivals Westeuropas gespielt. Illustre Gäste wie Caspar Brötzmann, FM Einheit, Stian Westerhuis und viele andere waren zu Besuch.
Die Band funktioniert wie ein Marktplatz – Leute kommen zusammen, neue Gesichter stoßen ständig dazu, alte Bekannte verabschieden sich. Es gibt Streit um Grundstücke, Dorfälteste, Exkursionen und ein gemeinsames Essen. Der Begriff der „sozialen Skulptur“ soll hier nicht verschwiegen werden.

Schmutzfaktor,
plakative Aktionen,
Dezibel und Energie

Touristen müssen einen gewissen Schmutzfaktor, plakative Aktionen, Dezibel und Energie in diesem Dorf allerdings schon mal in Kauf nehmen.
Die Interaktion der Band funktioniert im Sinne von sich „selbst organisierender Schwarmintelligenz,“ jeder Musiker hört „im freien Flug“ alles was ihn umgibt, reagiert darauf und beeinflusst wiederum das Ganze. Jan Klare funktioniert in diesem Bild wie eine geographische, meteorologische Gegebenheit, die den Schwarm durch Änderung der physikalischen Bedingungen umleitet.

„The Dorf“ („The village“) was founded in november 2006 by saxophonist/ composer Jan Klare and has since released 5 internationally acclaimed albums, played some important festivals and has become the subject of an exceptional film called „Jazzsoup“. Famous guests as Caspar Brötzmann, FM Einheit, Stian Westerhuis and many others have visited.
This large band works like a marketplace – people come together, new faces enter the scene, old acquaintances say goodbye, there are constant arguments on hierarchy and space for the individual. There are village elders, excursions and a common meal. The quite modern and therefor well sounding term „social sculpture“ should be mentioned.
„Visiting tourists“ encounter  a certain proletarian roughness- and dirt factor – placative actions, decibel and energy must be accepted. Underneath this occasionally hard shell the most tender plantlets, poets and thinkers can be found.

www.thedorf.net
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1000/ 2000 – „ChamberImpClash“

Bart Maris, Jan Klare, Wilbert de Joode und Michael Vatcher gründeten 2004 die Band 1000, in ihrer Besetzung an das legendäre Ornette Coleman Quartett angelehnt, und spielten von Beginn an Kompositionen, die eigentlich für Improvisationsmusik ungeeignet waren – Stücke zB von Wagner, Bach, Bennett oder Monteverdi – so etablierten sie durch spektakuläre Interpretationen dieses Materials schon früh einen unverkennbaren Stil.
Die Art und Weise wie 1000 improvisierend und adhoc Form gestaltete, beeindruckte von Anfang die Kritiker. („consistently interesting quartet that keeps evolving and getting better with each release.“ Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery). Im Laufe der Jahre erlernte 1000 einen beinah telepathischen Umgang – eine intuitive Sprache, die fließend Textur mit Energie und Subtilität balanciert.

Eine telepathisch unterlegte Klangsprache

Als Vatcher 2017 nach NYC ging war die Band erschüttert. Nach so vielen Jahren der Vertiefung war die Möglichkeit, ihn zu ersetzen und nahtlos weiter zu machen, nicht gegeben – andererseits wollten die verbleibenden 3 nicht aufhören. Als Quartett wird 1000 demnächst mit Elisabeth Coudoux (cello) auftreten.

Die Nachfrage von Organisatoren und eine Einladung zum Moers Festival 2018 puschte 1000 zurück in die Aktivität – für das renommierte Festival erfand Jan Klare die „Edition“ 2000 – eine sechsköpfige Ausgabe mit Elisabeth Coudoux – Cello, Steve Swell – Posaune und wiederum Michael Vatcher – Schlagzeug.

The band 1000 has gone through many musical developments since it was founded in 2004 by Jan Klare, Bart Maris, Wilbert de Joode and Michael Vatcher. It actually started playing compositions mainly from the classical world by composers like Wagner Bach or Monteverdi, combined with some originals by Klare.
Although composition was always a crucial element in their music, the way these four players improvised together was the prominent impressive side of the quartet. („consistently interesting quartet that keeps evolving and getting better with each release.“ Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery). Through the years 1000 developed a very intuitive, almost telepathic musical language with an enormous instinct for form and structure.

When drummer Vatcher left to New York City in 2017 the band was shaken. After so many years of building and interaction there was no chance to replace Michael and just continue, on the other hand none of the remaining three wanted to put an end to this. As a quartett 1000 will perform with Elisabeth Coudoux (cello).
An invitation to the Moers festival 2018 and demand of some bookers pushed 1000 back into action – for the festival Jan Klare invented 2000 – a six piece edition including Elisabeth Coudoux on cello, Steve Swell on trombone and Michael Vatcher again.

1000
=
Jan Klare – reeds
Bart Maris – trumpet
Elisabeth Coudoux – cello
Wilbert de Joode – bass
+
Michael Vatcher – drums
Steve Swell – trombone
=
2000

„1000“ auf Umland Records
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RoKeT

Mit Luc Ex und Michael Vatcher hatte Jan Klare 2012 ein knalliges Trio gebaut, das eine Mischung aus Jazz, Punk und Improvisationen spielt. Luc Ex´s Bassspiel ist einzigartig – er war lange Zeit Mitglied der Band “The Ex” und hat darüber hinaus mit “Four Walls” oder “Sol 6″ alle relevanten Festivals in Europa besucht.

Jazz, Punk
und Improvisationen

Schlagzeuger Michael Vatcher ging 2017 zurück nach NYC, für ihn kam der trommelnde Shooting-star Onno Govaert, auch aus Amsterdam dazu, der sich durch das Trio „Cactus Truck“ international bekannt machte. Jan Klare kreierte Formationen wie “The Dorf”, die auf wichtigen Festivals (wie z.B: Moers) von sich reden machen.

Together with Luc Ex and Michael Vatcher, Jan Klare had built a powerful trio, which stirs a mixture of jazz, punk and improv music.
Luc Ex´s bass playing is unique – he was a longtime member of „The Ex“ and has toured all the relevant european festivals with „Four Walls“ or „Sol 6“. Drummer Michael Vatcher went back to NYC in 2017 – since then the fast uprising drummer Onno Govaert, also from Amsterdam, who gained international acclaim with „Catus Truck“, joined the trio.
Jan Klare has just recently gained attention through his work with groups such as his extra large orchestra „The Dorf“, that has started playing some big festivals, such as the Moers Festival.

Jan Klare – as, bss
Luc Ex – bs
Onno Govaert– dr

RoKeT auf Umland Records
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KLARE/ BEKTAS/ AK

Das Trio “Klare/ Bektas/ Ak” veröffentlicht nach seit nunmehr 10 Jahren Bandgeschichte seine Debüt CD. Dies bedeutet, man hat sich Zeit gelassen – die Stücke sind gereift, kein Schnellschuss oder einer Werbekampagne geschuldet. Jan Klare (Saxophon und Flöte), Ahmet Bektas (Ud) und Fethi Ak (Perkussion) präsentieren eine Musik, die dank Ihrer besonderen Besetzung atmet, schnell und reaktionsfähig und dabei rund ist.

kein Schnellschuss
oder einer
Werbekampagne geschuldet

Eigenkompositionen von Bektas und Klare sowie türkische traditionelle Tänze bilden das Grundmaterial, aus dem das Trio eine ganz eigene Fusion von Jazz-, Welt- und Kunstmusik schöpft.
Für uns ist diese Musik eine Perle, die dunkel schimmert.
1. Preis Creole NRW Wettbewerb 2015

Jan Klare – Sax, Fl
Ahmet Bektas – Ud
Fethi Ak – Perc

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AAaA

“About Angels and Animals“
irgendwo dazwischen muss es sein, wenn Jan Klare und Julius Gabriel Luftsäulen verschmelzen. Beide sind virtuose Saxophonisten, vom Geist der Improvisation getrieben geht es ihnen um Spannung, Kommunikation und das Heraufbeschwören des heiligen Spirits. Irgendwo zwischen Himmel und Erde.

vom Geist
der Improvisation getrieben

“About Angels and Animals“
It is somewhere in between, when Jan Klare and Julius Gabriel melt air-columns. They are both virtuoso saxophonists – driven by the urge of improvisation their music is about space, energy, communication and spirit. Somewhere between heaven and earth.

Jan Klare – as, bss
Julius Gabriel – ts, bars

AAaA auf Umland Records
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FRUSTICE (Klar & Schwer)

Hi Cut – Lo Pass/ heavy beats – distorted bass
2014 formierte sich diese Protoband, ein Nukleus aus Groove und Sound – ein ungewöhnliches Rhythmus Team oder komplettes Orchester? Alex Schwers kennt man landauf/ landab als Drummer verschiedener Punkrock Bands. Aktuell spielt er bei Slime. Als Studioschlagzeuger ist er auf Platten von Deichkind, Wizo, u.a. zu hören. Jan Klare hat bish­er so ziemlich alles gemacht, nur dies noch nicht. Er modifiziert ein Basssaxophon aus den 1920er Jahren zu einer Soundwand, Schwers treibt und treibt und treibt.

Substrat und Reduktion – Frust, Justiz und Gerechtigkeit

Frustice bedeutet Substrat und Reduktion – Frust, Justiz und Gerechtigkeit. Eigentlich nicht vollständig und gleichzeitig ein komplettes Universum. Beat, Melodie, Harmonie – alles kommt hier kondensiert und dicht. Roh und durchdacht…? äh… stimmt – das geht ja gar nicht…
Ob man dereinst von „Sly & Robbie“ des Ruhrgebiets sprechen kann, wird sich zeigen. Bei Alex Schwers spürt man Punkhistorie – Jan Klare ist Chef von „The Dorf“.

In 2014 this protoband was founded  – a nucleus made of groove and sound –  an unusual rhythm team or a complete orchestra? Alex Schwers is well known in Germany for being the drummer in many punkrock bands, He plays with „Slime“ and is a session musician for „Deichkind“, „Wizo“ and others. Jan Klare has done anything possible, except this. He modifies a basssaxophone from the 1920s into a soundwall, Schwers severely hits the skins.
Frustice means substrate and reduction. Frustration, justice and ice. Somehow incomplete and at the same time a universe. Beat, melody, harmony – everything comes dense and thick here. Raw and well conceived ….? hang on… that´s not really possible…
Future will tell if, one day, they will be considered „Sly & Robbie“ of the ruhrgebiet. Schwers is german punk history, Klare conducts „The Dorf“.

Jan Klare – bss
Alex Schwers – dr

Frustice auf Umland Records
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Bambostic

Earl Bostic war ein amerikanischer Altsaxophonist, der an der Schnittstelle zwischen Jazz, R&B und Tanzmusik zu seiner Zeit wahrscheinlich der erfolgreichste Instrumentalist war. Im seriösen Jazz Business wurde er wegen seiner vordergründigen Kommerzialität oft nicht ernst genommen.
Warum also Bostic? „Bambostic“ befasst sich mit der extrem virtuosen und kunstvollen Seite seiner Musik, der den Vergleich mit Charlie Parker nicht scheuen musste. Es gibt im Jazz die Tradition, einem berühmten Kollegen zu huldigen, seine Stücke neu zu bearbeiten und sich seiner Person anzunähern. Bei Bostic ist das bisher nicht passiert, zwar werden Stücke wie sein grosser Hit „Flamingo“ immer wieder gespielt, aber in Jazzkreisen wird er als kommerziell und oberflächlich gehandelt. Natürlich kann man nicht leugnen, dass seine Musik gefallen will, sie lebt von Vitalität, Virtuosentum und sie war immer als Tanzmusik gemeint.

wo der Jazz immer bürgerlicher und polierter daherkommt, wirkt Bostics Musik kraftvoll und beinahe kompromisslos

Doch heutzutage, wo der Jazz immer bürgerlicher und polierter daherkommt, wirkt Bostics Musik kraftvoll und beinahe kompromisslos. Heute klingen seine frappanten Kompositionen, die frisch, simpel, geradeaus und extrem wirkungsvoll sind, wie ein Statement, ein Weckruf. Jan Klare hat sich nicht gerade einen Ruf als Traditionalist erarbeitet, die Körperlichkeit des Spiels jedoch verbindet ihn mit Earl Bostic.
Kongenial Michael Griener/ Schlagzeug und Alex Morsey/ Bass, die beeindruckende Brücken zwischen Avantgarde und New Orleans schlagen, Kai Weiner mit dem dicksten Hammond Sound weit und breit.

Earl Bostic was an american alto-saxophonist  who was probably the most successfull musisian of his time at the interface of Jazz, R&B and dance music. In serious  jazz-business he was never completely accepted because of his commercial ambitions. „Bambostic“ deals with the extremely virtuoso and arty side of his music, which compares to the skills of for example Charlie Parker. One can not deny, that his music wanted to please, it lives from its showmanship and was always meant to be music for dance.
But today, where jazz becomes more and more bourgeois and polished, Bostic´s music has a vital and almost uncompromising effect. His  striking compositions, that are fresh, simple and straight forward function as a statement, a wake-up call.

Jan Klare – saxofon
Kai Weiner – hammond organ
Alex Morsey – bass
Michael Griener – drums

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