Jan Klare Collage

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Es hat sich einiges an Musik angestaut, die raus will. … eine ganze Rutsche von Veröffentlichungen steht an und ich möchte das mit euch teilen.

Mein Duo Heisig/ Klare mit dem Phonola-Spieler Wolfgang Heisig ist ein ziemlich einzigartiges Unterfangen. Die Phonola ist ein Apparat, den man vor einen Flügel baut, und der mit Hilfe von Lochstanzen Musik mechanisch überträgt. Berühmt wurde diese Vorrichtung durch den amerikanisch/ mexikanischen Komponisten Nancarrow. Außer 3 Bearbeitungen von Studien dieses Meisters sind u.a. 2 Originalkompositionen für diese Besetzung entstanden und diese kurze CD reißt die Möglichkeiten an, die eine Kombination von Maschine und irrationalen Elementen bietet.

Eine große Besetzung mit dem zum Bandnamen gewordenen Arbeitstitel „Check Test Check“ hat über anderthalb Jahre viel diskutiert, an komplexen Kompositionen und Improvisationskonzepten gearbeitet – es ist bewegendes Material heraus gekommen, sehr lange Bögen und teilweise überraschende Entwicklungen zeigt diese Musik.… mit direktem Bezug zu „The Dorf“.

Seit meiner ersten Solo CD auf dem Kölner Poise Label sind gute 7 Jahre vergangen. Lange habe ich darüber nachgedacht, wie eine Fortsetzung aussehen könnte – ich habe mich letztlich mit Wilbert de Joode als Produzenten an die Arbeit gemacht und bin selbst ziemlich überrascht, wie anders die Musik nun klingt. Der grundsätzliche Wunsch, den Zuhörer zu unterhalten drückt sich auf hier weniger offensichtlich aus als auf dem Vorgänger.

Auch seit der letzten The Dorf Veröffentlichung sind einige Jahre vergangen. Lux war release-technisch ein Höhepunkt in der Dorfgeschichte, danach brachten wir als kleinere „Zwischen“-CD „Die vollkommene Larve“ heraus, eine Live Aufnahme vom Umland Festival 2017, die wir sehr schön finden. Eine würdige Fortsetzung kommt jetzt irgendwann in der ersten Jahreshälfte 2020 wiederum eine Live Aufnahme aus dem Domicil sein, mit – als Herzstück – einer 46 Minuten Version von Phill Niblocks Baobab. 35 Musikerinnen waren auf der Bühne, der Komponist anwesend.

Sehr gespannt erwarte ich die Debüt-Platte des Trios Meat.Karaoke.Quality.Time, mit den beiden einzigartigen Kollegen Florian Walter und Karl F. Degenhardt.
Diese komplett digitale Band mit zwei EWIs und elektronischem Schlagzeug spielt Improvisationen, allerdings mit einem Sound, der so vorher nicht existierte – auch hier wurde eingehend und lange recherchiert, was darin resultiert, dass beeindruckend spannende Musik entsteht.

Der rote Faden, der sich seit Jahren durch meine Arbeit zieht, ist die Suche nach dem roten Faden. Immer wieder habe ich das für mich selbst untersucht/ reflektiert und mich legitimiert. Wieder stellt sich diese Frage, wenn Ich diese Dinge oben aufgelistet sehe. Letztlich bleibt zu sagen, dass mich all diese Sachen brennend interessiert haben und das war es auch schon… kein großer intellektueller/ künstlerischer Oberbau. Ein bisschen arrogant vielleicht…

 

 

A lot of music has accumulated that wants to get out. … a bunch of releases is coming up and I´d like to share with you.

My duo „Heisig/ Klare“ with Phonola player Wolfgang Heisig iis a pretty unique venture. The Phonola is a machine which is set up in front of a piano and mechanically transmits music with the help of punching holes. The instrument was made famous through the American/ Mexican composer Nancarrow. Apart from 3 arrangements of studies of this master, 2 original compositions were created for – this short CD is a first exploration of the possibilities offered by a combination of machine and irrational elements.

A large line-up „Check Test Check“ has done a lot of talking over a year and a half, working on complex compositions and improvisatioaln concepts – some stunning material evolved – very long waves and sometimes surprising developments characterize this music with direct reference to „The Dorf“.

Since my first solo CD on the Cologne Poise Label, 7 years have passed. For a long time I thought about what a sequel might look like – I finally got down to work with Wilbert de Joode as producer and I am quite surprised how different the music sounds now. The basic desire to entertain the listener is less obvious here than on the predecessor – definitely more introvert.

Several years have passed since the last release of  The Dorf. „Lux“ was a highlight in the band´s history, after which we released „Die vollkommene Larve“ – a smaller „in between“ CD, a live recording from the Umland Festival 2017 that we also all like. In f 2020, a live recording from the Domicil will come out, featuring – as the centerpiece – a 46-minute version of Phill Niblock’s Baobab, with 35 musicians on stage and the composer present in the house.

I am excited on the prospect of the debut record by Meat.Karaoke.Quality.Time, together with may unique colleagues Florian Walter and Karl F. Degenhardt.
This all-digital band with two EWIs and electronic drums plays improvisations, but with a sound that was unheard of before – also here a lot of research was done, resulting in exciting music.

The thread that has been going through my work for years is the search for a thread. Again and again I have examined/ reflected and tried to explain. Again this question arises when I see the things listed above. In the end I have to say, that all these things have been of deep interest to me and that’s about it … no intellectual / artistic superstructure. Maybe a bit arrogant …

who reads? who listens?

The whole business of writing about yourself, your ideas and ambitions… your success… ultimately  – who would want to know?

Are there those fans, that need some extra information… dive deeper into the music then they would do without the words. Does one create followers this way more then by just presenting the music. The whole business is definitely more for extrovert people, but then assuming that the music goes into the listener  – does it go easier into the listener by explaining, what the intention of the musician is?

As Thelonius Monk said, you can ask the music  – you question it and it will answer.

Already writing these sentences feels pretentious…. but then the fear is –  if you don’t do it, you get invisible.

Is this too self-conscious?

We invite you to listen  – and if you like  – react.

2019 in freier Entwicklung

Leider schaffe ich es nicht besonders häufig, hier zu bloggen…
Dabei gäbe es viele Aktivitäten aufzuzählen… Ich lade den verehrten Leser ein, folgende Links zu checken.
Galerie Alte Mitte in Essen. Konzerte im Ruhrgebiet. Veröffentlichungen auf unserem Label Umland Records. Betrachtungen, Reflexionen um The Dorf herum. Der Versuch einer vertiefenden Standortbeschreibung durch dieses neue Trio – Meat Karaoke Quality Time.

einiges…umland…. larve…..coole leute

anstatt name-dropping hier mal name-schleudering….

Tobi Lessnow bringt immer wieder Ordnung in mein Chaos…

Simon Camatta + Florian Walter machen sich das um das zukünftig legendär genannte Umland verdient. ….

Das neue Werk von The Dorf “Die vollkommene Larve“ wird von einigen als Meisterwerk und anderen als „manchmal strapaziös“ bezeichnet…

am besten nimmt man alles mit Humor außer die wirklich deprimierenden politischen Ereignisse….

Promoaktion Umland

ein feedback zur letzten Verschickungsaktion – – ein Einblick in die reale Welt…?

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