jan klare

Phantom der Oper

Regie : Rupert Julian (1925)
Musik:Toytones

Bereits 1996 lernten Saxophonist Jan Klare und Posaunist Helmut Buntjer sich in verschiedenen musikalischen Zusammenhängen kennen, 1997 gründeten die Herren aus Münster in Westfalen zusammen mit Peter Eisold, Schlagwerker und Orchesterpercussionist aus Mülheim/Ruhr, das Trio Toytones.

Sie selbst titulieren ihre eigenwillige Musik-Performance (das Kleingarten-Bühnenbild mit Kunstrasen, Jägerzaun und einer stattlichen Anzahl von Kunststoff-Blumen darf nie fehlen) als Dada-Jazz-Cabaret.

1998 machten sie sich bereits auf Einladung eines münsterschen Kinobetreibers an die Vertonung des Stummfilmklassikers “Phantoms der Oper”.

Ihre kongeniale Bearbeitung beinhaltet gesungene Vor- und Abspänne, diverse Gimmicks, atmosphärisch dichte Koloraturen und eine gute Portion Jazz.

Die Presse urteilte über diese Produktion:

Die dramatischste Sequenz dieses hübschen Horrorklassikers peitschten die dynamischen 3 mit eingängigen Rock Rythmen an. Und zwischendurch gönnten sie sich immer mal wieder populäre Späße: Während eines Ritts durch die Pariser Kanalisation erklang das »Bonanza« Thema, die »Derrick« Melodie untermalte eine Verfolgungsjagd.

(Münstersche Zeitung)

Da verging das Gruseln und das gute Stündchen wie im Flug.

(Westfälische Nachrichten)

weitere Pressestimmen:

Die Erwartungen sollten nicht enttäuscht werden, im Gegenteil. Was die Toytones darboten, war erfrischend anders, fernab jeglicher Jazzklischees. … haben die »Toytones« doch eindeutig ihre musikalische Ausnahmeposition.

(Westfälische Nachrichten)

Buntjer erzeugte auf der Posaune Töne, die man dem Instrument nie hätte zutrauen wollen, und Klares Saxofon stand dem Bügelhom in nichts nach. Peter Eisold hielt am Schlagzeug jeden Rhythmus gegen die Widrigkeiten des Blechgebläses, bewies bei den Stolperrhythmen Coolness und Überblick. Kein Zweifel – dieses Konzert kam an.

(WAZ)

Es ist vielmehr die »gebrochene«, reflektierende und gleichzeitig mit einem Schuss Satire versehene Grundhaltung der Toytones, die ihre Inspiration auch von ausserhalb der Musik bezieht. Es war erfrischender,packender Jazz in jedem Moment, mit einem breiten Spektrum an Farben, Stilen und Themen.

Fuldaer Zeitung

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