jan klare

Bambostic

Earl Bostic war ein amerikanischer Altsaxophonist, Arrangeur und Komponist der im Genzbereich zwischen Jazz, Rhythm & Blues und Tanzmusik beeindruckende Musik geschaffen hat. Ohne Zweifel eine der virtuosesten Saxophonisten des 20. Jahrhunderts wurde er in Jazzkreisen meist als kommerziell und oberfächlich gehandelt.
Man kann nicht leugnen, dass seine Musik gefallen wollte – doch heutzutage, wo der Jazz immer bürgerlicher und polierter daherkommt, wirkt Bostics Musik kraftvoll und beinahe kompromisslos. Bambostic zentrifugiert, verzerrt und rekonstruiert seine frappant wirkungsvollen Kompositionen. Jan Klare hat sich nicht gerade einen Ruf als Traditionalist erarbeitet, die Körperlichkeit des Spiels jedoch verbindet ihn mit Earl Bostic.

Warum Bostic? Es gibt im Jazz die Tradition, einem berühmten, meist verstorbenen, Kollegen zu huldigen, seine Stücke neu zu bearbeiten und sich seiner Person anzunähern. Bei Bostic ist das bisher wenig passiert, zwar werden Stücke wie sein grosser Hit „Flamingo“ immer wieder gespielt, aber in Jazzkreisen wird er als kommerziell und oberflächlich gehandelt. Seine Musik lebt von Vitalität, Virtuosentum und sie war immer auch Tanzmusik. Doch heutzutage, wo der Jazz immer bürgerlicher und polierter daherkommt, wirkt Bostics Musik kraftvoll und beinahe kompromisslos. Heute klingen seine frischen, simplen Stücke wie ein Statement, ein Weckruf.

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earl bostic

Jan Klare – saxofon
Kai Weiner – hammond organ
Alex Morsey – bass
Michael Griener – drums

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