jan klare

Das Böse Ding – Jerry Cotton versus Das Böse Ding

eine pulp fiction nach noten von jan und jörn klare

Jerry Cotton ist unser Held. Unentwegt im Einsatz – immer erfolgreich. Das muß gefeiert werden. Wer seit mehr als 40 Jahren immer für das Gute siegt, verdient unseren Respekt und braucht eine neue Herausforderung. Also: Jerry Cotton versus Das Böse Ding. Wir bieten drei Stimmen – vier Musiker und versprechen nichts anderes als ein Abenteuer, einen akustischen Comic zwischen harten Fakten und dem knallendem Jazz scharfer Pistolen. Dem Wort wollen wir sein Recht geben und es antreten lassen gegen die Welt der Töne, Klänge und Geräusche. So entsteht eine musikalische Exkursion durch die Welt der Groschenhefte- Eine Sprechoper des Trivialen, oder kurz: Eine Pulp Fiction nach Noten.

Hinreißend trivial, subtil ironisch und akustisch umwerfend – schönstes Pop-Art- Kopf-Kino

Westfälische Nachrichten

Die wilden Geschichten des unsterblichen Hüters von Recht und Ordnung schreien geradezu nach einer bösen, cool-jazzigen Vertonung sagte sich das Action Jazz Ensemble Das Böse Ding…..brilliante Sprecher.

J.Meilicke, jazzthetik

Die vier Musiker der Jazzformation “Das Böse Ding” stürzen sich im erbitterten Kampf mit den drei Sprechern in eine imaginäre Bilderflut. Und die wütet im Hirn, formiert sich im Kopf zu coolem Kino.

Münstersche Zeitung

Der Jazz und das Groschenheft. Minderheitenmusik und Massenliteratur. Passt das? Wenn Deutschlands schrägste Jazz Combo sich an dieses ambitionierteUnterfangen heranmacht, schon.

M. Stürm, jazzpodium

Mit diesem Mann haben sie viel Zeit ihrer Jugend verbracht. Dem Helden von Groschenheften, Romanen und Comics ist kein Fall zu kompliziert, nichts unmöglich. Aber was hat das alles mit dem Jazz zu tun, für den die münsterische Formation Das Böse Ding” steht? Die vier Musiker haben dem Kriminalisten als Hommage eine ganze CD gewidmet. Das Ergebnis ist wie frühere Produktionen der Combo: schön und schräg, ein Hörspiel mit anspruchsvollem, manchmal abgefahrenem Soundtrack. Der Zusatztitel Pulp Fiction nach Noten” ist nicht übertrieben.

Wolfgang Ekholt, Jan Klare, Hartmut Kracht und Tom Lorenz nehmen ihre Hörer mit auf einen Best-of-Streifzug durch die Abenteuer Jerry Cottons. Der FBI-Agent, gesprochen und besungen von Manuela Brugger, Han Buhrs und Christian Fries, tritt rein akustisch tatsächlich gegen Das Böse Ding” an: Mal unterstützt die überwiegend von Klare komponierte Musik dramatisch vorgetragene Textpassagen, an anderer Stelle erscheint es genau umgekehrt.

Relativ selten streift Das Böse Ding” durch seinen Fundus preschender Motive und schwergängiger Arrangements. Vielmehr greift das Quartett real-zeitgenössische Musik des virtuellen Helden auf, räumt ihm damit Vorrang vor eigenem Improvisationstrieb ein. Die von Jörn Klare zusammengestellten Texte nehmen den Cotton-Mythos des Unbezwingbaren auch kritisch aufs Korn, ein Stück ist nur dem typischen Stil des Ich-Erzählers gewidmet.

WN 16.1.01 H. Riemenschneider

Krimi-Shimmy im Jazzkeller

Blondinen und blaue Bohnen, fiese Gangster und coole Detektive: unzählige John Marlowe – Filme haben ihr Elexier aus diesen Zutaten gebraut. Dass auch der münstersche Jazz-Musiker Jan Klare, immer gern dem Banal- Skurrilen zugetan, auf diese Ingredienzien stoßen würde, war abzusehen.

… Mit seiner neuen CD “Jerry Cotton versus Das Böse Ding” setzt sich der umtriebige Saxophonist auf die Spuren des FBI Agenten aus den Groschenheften, wobei er sich geschickt zwischen Hörspiel, Filmmusik und Jazz bewegt.

Collagenartig stehen originale Textfragmente neben Musiksequenzen der Band, in der außer Klare Schlagzeuger Wolfgang Ekholt, Bassist Hartmut Kracht und Vibraphonist Tom Lorenz für Tatort Kolorit sorgen. Dabei verschränken sich die von Christian Fries, Manuela Brugger und Han Buhrs gesprochenen Texte exquisit mit der atmosphärisch stimmigen Musik.

… Die transparente Aufnahmetechnik vermischt Ensembleklang, Sprechstimmen und die zahlreichen elektronischen Sounds überaus gekonnt miteinander.

Ein Hauch von “Pulp Fiction” und Humphrey Bogart, garniert mit exquisiten Jazzklängen:… ein Muss für alle Jazz- wie Hörspielfreunde.

M Z 16.2.01 Matthias Schröder

Jazz zwischen Cool Und Free trifft auf triviale Textfragmente des Groschenhefthelden Jerry Cotton. Ein abwechlungsreich-amüsantes Experiment zwischen akustischen Comic und Jazz-Hörspiel in zwölf Episoden.

Berliner “Tip”

anspruchsvoller Jazz…eine deutsche Band ohne Deutschtümelei…Musik kann die Geschichte, wie der Text erzählen…die Kritiker wissen nicht ob Hörspiel oder Comic

statements aus Deutschlandradio Berlin

Neue CD von Jan Klare und Das Böse Ding: Musik Collage wird dem Bandnamen mehr als gerecht. Die Auftritte mit seiner Formation Das Böse Ding oder der in Etappen umgesetzte “Real Book Zyklus” zählen zum Spannendsten, was improvisierte Musik derzeit zu bieten hat….Was manchmal wie eine Persiflage auf den eindimensionalen Detektiv erscheint, ist weit mehr. …Musikalisch vielfältig, in einer Mischung aus Swing, Free Jazz und Punk Rock, hat das Quartett eine subtile, bösartige Klang Collage gebastelt, die dem Bandnamen mehr als gerecht wird.

Uwe Meyer, WAZ 1.3.01

Altsaxofonist John Zorn brachte 1986 eine turbulente Hommage an Mickey Spillane heraus, den Erfinder des erbarmungslosen Mike Hammer. Mit diesem Audiodrama von Klare und co wird sein Kollege Jerry Cotton mindestens ebenso schön geehrt.

Volkskrant/ NL, E.v.d. Berg 15.3.01

…facettenreiche Musik, die den Protagonisten vom Bösen Ding ohrenscheinlich viel Spaß bereitet hat.

gig 3/01, Frank Möller

CDs